2. Weg Männer besucht die Völklinger Hütte

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Im Oktober 2019 organisierte der 2. Weg Männer einen Besuch des Weltkulturerbes „Völklinger Hütte“. Bei typischem Museumswetter (es gab immer wieder Regenschauer) machten sich 22 Neugierige mit der Bahn auf den Weg nach Völklingen. Auf dem Programm standen eine Führung durch das Hüttengelände, eine Mittagspause im Café „Umwalzer“ und der Besuch der aktuellen Ausstellung „Pharaonengold“.

Unmittelbar nach der Ankunft begrüßte uns ein ehemaliger Beschäftigter des Eisenwerks und gab erste Informationen zur Geschichte der Völklinger Hütte. In einem fast zweistündigen Rundgang konnte er uns die Funktionsweise dieses einmaligen Industriedenkmals anschaulich näher bringen. Es wurde 1986 stillgelegt und 1994 zum Weltkulturerbe erklärt und steht damit bspw. mit den ägyptischen Pyramiden und dem Kölner Dom in einer Reihe. Mit den Erfahrungen seines langjährigen Berufslebens konnte unser Führer interessante Einblicke in die Arbeitswelt der Hüttenarbeiter geben. Unter teilweise schwierigen und gefährlichen Bedingungen beschäftigte die Hütte in den 60er Jahren 17.000 Menschen.

Nach der verdienten Mittagspause, u. a. mit typisch saarländischen Speisen, wartete das „Pharaonengold“ auf uns. Bis zu 3.000 Jahre alte Schmuckstücke und Gebrauchsgegenstände aus Gold füllten die Vitrinen. Sie wurden vorrangig für Könige, Königsgemahlinnen, Prinzen und Prinzessinnen kreiert und im Diesseits und Jenseits getragen. Gold war Ausdruck der Macht und Symbol des Glanzes und der Unsterblichkeit, welches dem Pharao als Sohn des Sonnengottes zustand.
Mit vielen neuen Eindrücken kehrten wir zurück und ließen den ereignisreichen Tag in Johanns Weinstube ausklingen.

Völklinger Hütte - 2019
Völklinger Hütte - 2019

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